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exposé


allein auf der insel

Vor ein paar Jahren suchte das Schweizer Fernsehen, anlässlich des 300 Jahr Jubiläums der Robinson Geschichte, eine „Lady Robinson“, welche bereit war, sich auf einer einsamen Südseeinsel für ca. zehn Tage aussetzen zu lassen. Ich hatte das Glück, dass meine Bewerbung unter rund 400 Einsendungen berücksichtigt worden war. So wurde ich damals vom Fernsehteam auf einer unbewohnten Insel in der Südsee, lediglich mit einer Überlebenstasche, einem leeren Tagebuch, einer Videokamera und einem Fotoapparat, ausgesetzt. Es ging sozusagen um ein Überlebenstraining, um die Frage, wie sich eine Frau als Robinson durchschlagen würde.
Meine Erlebnisse und Erfahrungen aus meiner Inselzeit, die mich manchmal auch an meine Grenzen brachten, habe ich in meinem Tagebuch festgehalten.

Diese Tagebuchausschnitte bilden den Rahmen für mein Buch ‚allein auf der insel’. Begleitet werden sie von Lebensweisheiten, psychologischen Hintergründen und Anregungen zu einem positiveren Leben.

Es geht in meinem Buch nicht nur darum, was ich alles auf dieser einsamen Insel erlebt habe, wie ich ums Überleben kämpfte, wie ich damals mit Ängsten, Grenzen, Einsamkeit, Hunger und Durst etc. umging. Es geht vielmehr um Fragen aus dem Alltag, denn viele meiner „Inselgefühle“ finden sich auch im Alltag immer wieder.



Viele Menschen werden tagtäglich mit Gefühlen wie: Angst, Zweifel, Einsam-keit, Grenzen, Frustration usw. kon-frontiert.
Ziel des Buches ist es denn auch, auf unterhaltsame Weise, allen Menschen die dies annehmen möchten, Hinweise auf ein erfolgreicheres und glücklicheres Leben, und zu mehr emotionaler Intelligenz zu geben. Aber auch Menschen, die sich nur nach Unterhaltung, einem Abenteuer oder einem Reisebericht über die Südsee „sehnen“, kommen auf ihre Rechnung.

Gleichzeitig habe ich den Versuch gewagt, durch mein Buch eine Brücke von der einsamen Insel, nach der sich ja bekanntlich so viele Menschen sehnen, zum Leben hier in der Zivilisation zu schlagen. Natürlich ist das Buch nicht ein Ersatz für die Insel, aber ein Aspekt ist es unter anderen, dass es dem Leser gelingt, auch im Alltag so etwas wie ‚seine’ Insel zu finden.
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